IT im öffentlichen Raum
Wir bauen die urbane Datenplattform Ihrer Kommune: Sensorik sicher angebunden, Lagebild und digitaler Zwilling, offene Daten. Offen nach DIN SPEC 91357, betrieben in Ihrem Rechenzentrum oder einer souveränen Cloud.
Wir bringen Netz-, Mess- und Stadtdaten zusammen, ohne Ihre Leittechnik zu öffnen: Zonen getrennt, Zugriffe protokolliert, Nachweise für NIS2 und KRITIS-Dachgesetz gleich mitgeliefert.
Verkehr, Energie, Umwelt und Verwaltung erzeugen täglich Daten, meist in getrennten Systemen. Wir denken urbane Digitalisierung ganzheitlich und schaffen stabile, skalierbare und zukunftsfähige IT-Strukturen, die funktionieren. So sieht Ihre Stadt, was passiert, und kann danach handeln.
1 Befund
Städte und Versorger sollen digitaler, sicherer und effizienter werden, mit weniger Personal. Die Zahlen zeigen, wie groß der Druck ist.
Modellprojekte Smart Cities, vom Bund mit 820 Mio. € gefördert
73
der Großstädte nutzen digitale Lösungen für die Energie- und Wärmeplanung
76 %
halten Deutschland für zu abhängig von US-Clouds
78 %
fehlende IT-Fachkräfte im öffentlichen Sektor bis 2030
140.000
Einrichtungen in Deutschland geschätzt von NIS2 betroffen
29.500
davon bis zum Ende der Nachfrist beim BSI registriert
19.000+
versorgte Einwohner, Regel-Schwelle für kritische Anlagen
500.000
Frist für die Meldung eines erheblichen Vorfalls nach KRITIS-Dachgesetz
24 h
2 Einsatzfälle
Eine Plattform für alle Datenquellen der Stadt.
Wir bauen die Drehscheibe, an der Sensoren, Fachverfahren und Fremdsysteme ihre Daten abliefern, nach dem offenen Referenzmodell DIN SPEC 91357, damit jeder Anbieter andocken kann und keiner Sie festhält.
Das haben Sie danach in der Hand:
Sensoren anbinden, ohne neue Einfallstore.
Parkplätze, Pegel, Leuchten, Luftmessstellen: Wir binden Funknetze und Geräte an die Plattform an, mit Geräteverwaltung, verschlüsselter Übertragung und klaren Regeln, wem welche Daten gehören.
Das haben Sie danach in der Hand:
Die Stadt als Modell, für Planung und Lage.
Aus 3D-Stadtmodell und Live-Daten entsteht ein digitaler Zwilling: für Wärmeplanung, Baustellen, Starkregen oder das Lagebild im Krisenstab. Wir bauen auf offenen Formaten, damit das Modell Ihnen gehört.
Das haben Sie danach in der Hand:
Datenschutz eingebaut, schon am Sensor.
Im öffentlichen Raum werden schnell Menschen erfasst. Wir planen Datenschutz von Anfang an ein: zählen statt filmen, Pseudonymisierung direkt am Gerät, Löschfristen im System und eine Plattform, die nach NIS2-Maßstäben betrieben wird.
Das haben Sie danach in der Hand:
Offene Daten, die sich selbst veröffentlichen.
Was offen sein darf, fließt automatisch ins Open-Data-Portal, mit Metadaten und Lizenz. Damit erfüllen Sie die EU-Pflicht zu hochwertigen Datensätzen, ohne Tabellen von Hand hochzuladen.
Das haben Sie danach in der Hand:
Messwerte aus allen Sparten an einem Ort.
Strom, Wasser, Wärme, Ladepunkte: Wir führen Messwerte aus den Sparten in einer Plattform zusammen, lesend, ohne in Ihre Leittechnik einzugreifen. Für Netzplanung, Auslastung und Berichte.
Das haben Sie danach in der Hand:
Feldgeräte anbinden, ohne das Netz zu öffnen.
Zwischen Leittechnik und Büro-IT gehört eine klare Grenze. Wir bauen die Anbindung über getrennte Zonen, Datendioden-Prinzip und geprüfte Übergänge, auch für LoRaWAN-Zähler und Sensoren im Netzgebiet.
Das haben Sie danach in der Hand:
Ein Lagebild für Störung und Planung.
Netzpläne, Anlagen und Live-Werte in einer Sicht: Wo ist die Last hoch, welche Straßen hängen an welcher Station, was passiert bei Starkregen? Die Grundlage für Wärmeplanung und Krisenfall.
Das haben Sie danach in der Hand:
Nachweise, die aus dem Betrieb entstehen.
Risikoanalyse, Resilienzplan, Meldewege: Wir bauen Plattform und Anbindung so, dass die Nachweise für NIS2 und KRITIS-Dachgesetz aus dem laufenden Betrieb kommen, nicht aus einer Excel-Liste kurz vor der Prüfung.
Das haben Sie danach in der Hand:
Mit der Stadt teilen, was geteilt werden darf.
Ladepunkte, Beleuchtung, Wärme: Viele Daten braucht auch die Stadtverwaltung. Wir richten den Austausch so ein, dass Sie festlegen, was geteilt wird und alles andere im Stadtwerk bleibt.
Das haben Sie danach in der Hand:
3 Ansatz
Die meisten Städte haben schon Sensoren, Portale und Verträge. Wir fangen nicht auf der grünen Wiese an, sondern mit dem, was da ist und bauen darauf eine Plattform, die Ihnen gehört.
Schritt 1 von 4
Welche Sensoren, Netze, Portale und Verträge gibt es schon? Wer hat Zugriff auf welche Daten? Wir erfassen den Bestand gemeinsam mit IT, Fachämtern und, falls vorhanden, Ihrem Stadtwerk.
Das haben Sie danach in der Hand
Schritt 2 von 4
Wir entwerfen die Plattform nach DIN SPEC 91357: Schichten, Schnittstellen, Rechte, Betrieb. Sie entscheiden, wo sie läuft, im eigenen Rechenzentrum, beim kommunalen IT-Dienstleister oder in einer souveränen Cloud.
Das haben Sie danach in der Hand
Schritt 3 von 4
Statt alles auf einmal: ein Dienst, den Bürgerinnen, Verwaltung oder Leitstelle sofort merken, etwa Parkplatzlage, Pegelwarnung oder ein Lagebild. Auf der neuen Plattform, im echten Betrieb.
Das haben Sie danach in der Hand
Schritt 4 von 4
Ihre IT hat mitgebaut. Jetzt schließt sie neue Sensoren und Dienste selbst an, wir bleiben erreichbar, aber nicht nötig.
Das haben Sie danach in der Hand
4 Pakete
Jedes Paket endet mit einem Ergebnis, das Sie auch ohne uns weiterverwenden können, eine Bestandsaufnahme, eine Architektur, ein laufender Dienst.
Paket 1
Paket 2
Paket 3
5 Fragen
Volkan Adiyaman
Geschäftsführer
Sie planen eine Datenplattform, haben schon Sensoren im Einsatz oder müssen NIS2 und KRITIS nachweisen? Erzählen Sie uns, wo Sie stehen, wir sagen offen, was sinnvoll ist.
Dort, wo Sie es entscheiden: in Ihrem Rechenzentrum, bei Ihrem kommunalen IT-Dienstleister oder in einer souveränen Cloud, die Plattform läuft zum Beispiel auch auf STACKIT. Schlüssel und Admin-Zugänge liegen bei Ihnen, nicht bei uns und nicht beim Sensor-Anbieter.
Nein. Wir binden an, was da ist, über die Schnittstellen der Anbieter oder direkt über das Funknetz. Wo ein Vertrag den Zugang zu Ihren eigenen Daten verhindert, zeigen wir das in der Bestandsaufnahme; der EU Data Act gibt Ihnen seit 12.09.2025 zusätzliche Hebel.
Genau das vermeiden wir. Die Architektur folgt dem offenen Referenzmodell DIN SPEC 91357, die Bausteine sind offen, Quellcode und Konfiguration gehören Ihnen. Neue Sensoren oder Dienste kann danach jeder Anbieter anschließen, auch ohne uns.
Wir planen Datenschutz durch Technikgestaltung nach Art. 25 DSGVO von Anfang an ein: zählen statt filmen, Anonymisierung am Gerät, Löschfristen im System. Für Ihre Datenschutzstelle bereiten wir die Datenschutz-Folgenabschätzung vor.
Oft über Ihre Betriebe. Die Kernverwaltung ist meist anders geregelt als Eigenbetriebe und Beteiligungen für Wasser, Abwasser, Abfall oder Energie. Wir ordnen im Einstieg ein, welche Pflichten wo greifen und bauen die Plattform so, dass sie den Anforderungen standhält.
Nein. Leittechnik, Plattform und Büro-IT liegen in getrennten Zonen; Daten fließen über geprüfte Übergänge, in der Regel nur lesend. So bleibt die Steuerung Ihrer Netze unberührt und die Trennung ist für NIS2 und KRITIS-Dachgesetz dokumentiert.
Je nach Land ist ein Direktauftrag möglich, beim Bund bis 50.000 € netto (seit 01.07.2026), in Bayern bis 100.000 €. Grundlage ist in der Regel der EVB-IT Dienstvertrag. Wir liefern Leistungsbeschreibung und Angebot für Ihre Vergabeakte.
Über einen Dienstvertrag, zugeschnitten auf Ihren Vergabeweg, viele Versorger vergeben als Sektorenauftraggeber. Die Angaben für Ihr Lieferketten-Risikomanagement nach NIS2 liefern wir mit.
Der erste Schritt ist immer ein Gespräch, unverbindlich und ohne Angebot im Gepäck.
Dann muss die Plattform im Normalbetrieb bezahlbar sein. Deshalb setzen wir auf offene Bausteine ohne Lizenzfalle, dokumentieren den Betriebsaufwand von Anfang an und übergeben den Betrieb an Ihr Team oder Ihren IT-Dienstleister.
Ja Bestandsaufnahme und Übergabe am liebsten bei Ihnen, im Rathaus, im Stadtwerk oder in der Leitstelle. Dazwischen arbeiten wir gemeinsam mit Ihrem Team, vor Ort oder remote, wie es zu Ihren Sicherheitsvorgaben passt.
Im Erstgespräch schauen wir auf Ihren Bestand und wo eine stabile, skalierbare Struktur zuerst den Unterschied macht.